Diese Krankheit haben viele ohne es zu wissen!

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Circa 3 Millionen Deutsche leiden unter dieser nicht sichtbaren Krankheit namens Fibromyalgie, die mehrheitlich Frauen betrifft. Diese fiese Krankheit ist nicht vollständig heilbar und dessen Ursache ist bisher noch ein ungelöstes Rätsel.

Die betroffenen Personen leiden unter Schmerzen in den Gelenken und Muskeln. Auch sind Depressionen, Schlafschwierigkeiten und geschwollene Glieder häufige Symptome, die die Krankheit mit sich bringt. Die betroffene Dora Wagner meldet sich zu Wort und erklärt, wie sie dagegen ankämpft.

Dora Wagner hatte die 40 Jahre erreicht, als sie bei sich Symptome der Fibromyalgie bemerkte und darauf aufmerksam wurde. Als Dora in damaligen Jahren eine Bandscheiben-OP hatte, war diese Krankheit noch völlig unerforscht. Sie erzählt: „Die [OP] hat vermutlich den Schmerz ausgelöst. Der hat sich dann verselbstständigt“.

Dora war sich ungewiss, da sie sich nicht erklären konnte, was es mit den Symptomen auf sich haben könnte und warum es von keinem Arzt festgestellt werden konnte. Selbst Spezialisten konnte ihr bei ihren Beschwerden nicht helfen und waren völlig ratlos. Dora meint: „Was sieht es einem ja nicht an. Als ich mal den Knöchel verstaucht hatte, waren alle für mich da, haben sich gesorgt. Das sieht man schließlich. Aber Fibromyalgie? Dafür gibt es keine Beweise.“

Die Verzweiflung setze bei Dora ein. Einige Jahre später und nach weiteren Arztbesuchen wurde Dora in eine Rheumaklinik verwiesen, um weitere Ursachen feststellen zu können. Dort stellte man endlich eine passende Diagnose: „Sie haben kein Rheuma. Das ist Fibromyalgie.“ Nachdem Dora nun wusste, nach welcher Krankheit sie sich infomieren musste, gründete sie kurzerhand eine eigene Selbsthilfegruppe, die anderen Betroffenen im Umkreis helfen und Rat bieten sollte.

Selbst heute noch arbeitet die mittlerweile über 70 jährige als Sprecherin in ihrer Gruppe und bietet den erkrankten Mitmenschen ihre Hilfe so gut es geht an. Sie meint: „Es ist wichtig,
dass Betroffene miteinander sprechen, sich austauschen und vor allem: aktiv werden!“

Mittlerweile hat Dora einige Methoden entdeckt, die hilfreich zu sein scheinen. So sollen beispielsweise wöchentliche Gänge zur Akupunktur helfen. Zudem hilft die regelmäßige Behandlung der Psysiotheraphie dabei, die Symptome zu lindern. Auch Experten raten zu körperlicher Aktivität und entspannenden Methoden wie Yoga und Meditation.

via: storyflare