Sturmböen bis zu 90km/h drohen! Hier kommt jetzt der Wetterumschwung

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Foto Quelle: focus.de

Wettervorhersage für Deutschland 90-km/h-Tief Jira bringt Wetterumschwung: Hier wird es jetzt richtig ungemütlich

Der Montagmorgen beginnt ungewöhnlich mild für Januar. In Magdeburg liegen die Tiefstwerte bei knapp 11 Grad. Das ändert sich jedoch etwas in den nächsten Tagen. Denn Tief Jira kommt zu uns am Montag – und läutet langsam den Wetterwechsel ein.

Es gibt zwar erst einmal noch keinen Schnee, aber so etwas wie Frost. Im Norden wird es richtig nass und ungemütlich. Die Kaltfront von Tief Jira bringt bis zu 15 Liter Regen pro Quadratmeter. Dazu wird es sehr windig. An den Küsten treten schwere Sturmböen bis 90 km/h auf und im Binnenland kommt es zu einzelnen Sturmböen bis 80 km/h.

Der Wind reicht aus, um Äste abzubrechen, daher sollte man Wälder im Norden möglichst meiden. Vor dem Regen ist es am Morgen zwar noch oft wolkig, aber die Wolkendecke reißt auf und es wird mild und frühlingshaft mit bis zu 12 Grad. Der Regen erreicht bis zum Abend ungefähr die Mainlinie.

Wettervorhersage für Deutschland
In der Nacht zum Dienstag erreicht der Regen die Alpen, schwächt sich dabei aber deutlich ab. An der Ostseeküste gibt es immer noch Sturmböen bis 80 km/h, ansonsten wird der Wind deutlich weniger.

Die Tiefstwerte gehen insgesamt zurück. Im Südwesten bleibt es in der Nacht noch bei 7 Grad, aber im Norden gibt es verbreitet +2 Grad oder leicht darüber. Daher kann es kurzen Bodenfrost geben.

Am Dienstag regnet es noch ein wenig im Süden, ansonsten ist es meist freundlich. Es bleibt am Tag auch noch sehr mild. Der Boden ist sozusagen noch richtig aufgeheizt.

Regen kommt auf
Am Mittwoch kommt neuer Regen auf und die Werte steigen am Tag nochmal an, aber in der Nacht gibt es teilweise Frost. Pünktlich zum 1. Februar klopft der Winter wieder an die Tür. Es kommt zu Schneeregen und Schneefall. Aber erst so ab 500 Meter kann der Schnee liegenbleiben. Im Norden schneit es auch, aber der Schnee kann nur kurz liegenbleiben. Glatt kann es trotzdem sein.

Quelle: focus.de